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Peter Paul Jacob Hodiamont
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Peter P. J. Hodiamont

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Alter Ego - Tod & Krankheit


Der TOD und die KRANKHEIT gingen immer mit auf meiner Lebensreise. Wer so intensiv lebt wie ich, wird auch immer an das Ende denken. Tod und Leiden machen sich in der Sprache und in der Kunst bemerkbar. Beide sind wesentliche Teile meines Lebens. Auch hier befrage ich mich manchmal beim Malen der zahlreichen Krankheits- und Todesbilder: wie steht es mit deiner Angst, mit deiner Koketterie um den Tod und deiner Selbstsucht? Es schwingt von allem etwas mit: etwas Eitelkeit, etwas Masochismus, etwas Selbsterhaltung!

Täglich werden wir etwas reicher, ein wenig ärmer: reicher an der Qualität der Lebensfülle, ärmer an der Quantität der physisch bemessenen Tage.

Nach jedem meiner drei Herzinfarkte wurden die Tage und die Nächte bewußter, intensiver und dankbarer.

Menschen in meinem Alter kennen den Unterschied von Schmerz im physischen Bereich und Leiden, das man dem Geistigen zuordnet. Ich habe die beiden Phänomene - für mich - nie trennen können. Es war immer das Ganze, was litt oder schmerzte. An vielen Kranken-, Sterbe- und Totenbetten habe ich gestanden: Eltern, Verwandte, vier Schwestern, zahlreiche Freunde und Tote des Krieges.

Unverschuldetes Leiden und Sterben wecken in mir stets Auseinandersetzung und Protest. Doch spüre ich jedes Mal mehr die unmittelbare Nähe des Schöpfers.

Seitdem mir Gottes Barmherzigkeit Gewißheit ist, glaube ich an das Bild, daß wir zurückfallen in seine Hand. Häufig versuchte ich dies darzustellen.

Trotz all der Symbole, Metaphern und Bilder - wie meines von der Hand des Schöpfers - weiß ich, daß ich nichts von Gott weiß, als daß er die Liebe, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit schlechthin ist.

Die Selbstliebe, die Liebe zu Mensch, Tier und Pflanze und alle Arten der Liebe sind von der Gottesliebe nicht zu trennen. Da alle unsere Dimensionen nur menschlich sein können, habe ich nur die Kraft der menschlichen Darstellung, wenngleich in Zeichen und Symbolen.


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